Der weltweite Zugang zum Internet bringt ein neues Problem mit sich: den Wissensklau. Wie gross ist dieses Problem? Kann man sich dagegen schützen? Und besonders: Welche Rolle kommt dabei den Bibliotheken zu? Das sind zentrale Fragen, die an der „Lernenden Bibliothek“ in Chur diskutiert werden.
Die Digitalisierung und das Internet haben Informationsproduktion und -verarbeitung in der Wissenschaft grundlegend verändert. Die wissenschaftlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken jeden Typs sind Pfeiler im verantwortlichen Umgang mit Information. Die ethische Frage danach, was wissenschaftliches Arbeiten beinhaltet und wie es unterstützt werden kann, stellt sich ihnen genauso wie ihren Partnern in diesem Prozess: den Verlegern, Gesetzgebern, Hochschulen und voruniversitären Bildungseinrichtungen mit ihren Lehrkräften.
Die diesjährige „Lernende Bibliothek“ richtet sich neben Bibliothekarinnen und Bibliothekaren auch an Dozierende an Universitäten und Fachhochschulen, Lehrkräfte aus vor-universitären Ausbildungsstufen, E-Learning- und Software-Spezialisten, Mitarbeitende von Rektoraten, Stabsstellen und Rechtsdiensten an Hochschulen, Vertreter von wissenschaftlichen Buch- und Zeitschriftenverlagen, Wissenschaftsverbänden, Fachgesellschaften und weitere Interessierte.
Veranstalter der Lernenden Bibliothek sind sieben Berufsverbände aus vier Ländern, die HTW Chur ist Gastgeberin. Es werden Fachleute aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz erwartet. Tagungssprachen sind Deutsch und Italienisch, mit Simultanübersetzung.
Die erste gemeinsame deutsch-italienische Konferenz fand 2003 in Bozen statt, die zweite 2005 in Augsburg, die dritte 2007 in Innsbruck.
Die Präsentationen und einige Bilder von der „Lernenden Bibliothek“ sind auf den Tagungswebseiten...
Der Tagungsband zur „Lernenden Bibliothek 2009“ liegt vor. Die „Churer Schrift“ Nr. 33 ist exklusiv...
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