Die Lernende Bibliothek 2009
Wissensklau, Unvermögen oder Paradigmenwechsel?
Aktuelle Herausforderungen für die Bibliothek und ihre Partner im Prozess des wissenschaftlichen Arbeitens
6.-9. September 2009, Chur (CH)
Der weltweite Zugang zum Internet bringt ein neues Problem mit sich: den Wissensklau. Wie gross ist dieses Problem? Kann man sich dagegen schützen? Und besonders: Welche Rolle kommt dabei den Bibliotheken zu? Das sind zentrale Fragen, die an der „Lernenden Bibliothek“ in Chur diskutiert werden.
Die Rolle der Bibliotheken
Die Digitalisierung und das Internet haben Informationsproduktion und -verarbeitung in der Wissenschaft grundlegend verändert. Die wissenschaftlichen Bibliotheken und Schulbibliotheken jeden Typs sind Pfeiler im verantwortlichen Umgang mit Information. Die ethische Frage danach, was wissenschaftliches Arbeiten beinhaltet und wie es unterstützt werden kann, stellt sich ihnen genauso wie ihren Partnern in diesem Prozess: den Verlegern, Gesetzgebern, Hochschulen und voruniversitären Bildungseinrichtungen mit ihren Lehrkräften.
Nicht nur für Bibliothekarinnen und Bibliothekare
Die diesjährige „Lernende Bibliothek“ richtet sich neben Bibliothekarinnen und Bibliothekaren auch an Dozierende an Universitäten und Fachhochschulen, Lehrkräfte aus vor-universitären Ausbildungsstufen, E-Learning- und Software-Spezialisten, Mitarbeitende von Rektoraten, Stabsstellen und Rechtsdiensten an Hochschulen, Vertreter von wissenschaftlichen Buch- und Zeitschriftenverlagen, Wissenschaftsverbänden, Fachgesellschaften und weitere Interessierte.
Internationale Fachtagung
Veranstalter der Lernenden Bibliothek sind sieben Berufsverbände aus vier Ländern, die HTW Chur ist Gastgeberin. Es werden Fachleute aus Deutschland, Österreich, Italien und der Schweiz erwartet. Tagungssprachen sind Deutsch und Italienisch, mit Simultanübersetzung.
Die vierte Fachtagung ihrer Art
Die erste gemeinsame deutsch-italienische Konferenz fand 2003 in Bozen statt, die zweite 2005 in Augsburg, die dritte 2007 in Innsbruck.
